Berufsbildung im Gesundheitswesen
Im Bereich des Gesundheitswesens führt das IWP ständig eine ganze Reihe von Projekten zur Berufsbildung durch:
Evaluation der Höheren Fachschule Biomedizinische Analytiker/-in des Berufs- und Weiterbildungszentrums für Gesundheits- und Sozialberufe St.Gallen (2012-2013)
Gegenstand der Evaluation ist der Bildungsgang Höhere Fachschule Biomedizinische Analytiker/-in. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der ersten Schulphase und der Frage, wie die Studierenden HF dort sinnvoll unterstützt werden können, das notwendige Konzeptwissen aufzubauen. Die Ergebnisse der Evaluation sollen damit der didaktischen Weiterentwicklung des Bildungsgangs, insbesondere in der ersten Schulphase, dienen. Die Evaluation ist zu formativen Zwecken und stellt eine Querschnittsbetrachtung dar.
Nachfolgeevaluation zum Berufserfolg der Absolvent/-innen der Höheren Fachschulen Pflege am Berufs- und Weiterbildungszentrum für Gesundheitsberufe St. Gallen (BZGS) und am Careum Bildungszentrum Zürich (CBZ) (2009-2012)
Zielsetzung der Evaluation ist es, den Outcome bzw. die Wirkung der Ausbildung zur dipl. Pflegefachperson HF auf Basis des Problem basierten Modell-Curriculums Höhere Fachschule Pflege der Stiftung Careum zu erfassen und mögliche Ursachen für den festgestellten Outcome zu identifizieren. Konkret wird damit im Rahmen der Evaluation der Frage nachgegangen, in welchem Ausmass die ehemaligen Studierenden des Bildungsgangs HF Pflege typische berufliche Situationen bewältigen können und inwieweit die identifizierte Bewältigungsqualität der Ausbildung und den speziell im Rahmen des PBL-Curriculums verfolgten Zielsetzungen zuzurechnen ist.
Evaluation der Höheren Fachschule Pflege am Bildungszentrum für Gesundheit Thurgau (2009)
Gegenstand der Evaluation, die sich über das Jahr 2009 erstreckte, war der Bildungsgang Höhere Fachschule Pflege am Bildungszentrum für Gesundheit Thurgau (BfG). Im Rahmen der Evaluation wurden die Stärken und Herausforderungen des Bildungsgangs mit dem Ziel erhoben, geeignete Massnahmen zur Stabilisierung der Stärken und zum Gestaltung der Herausforderungen zu identifizieren und dadurch einen Beitrag zur Weiterentwicklung des Bildungsgangs Höhere Fachschule Pflege am BfG zu leisten. Die Evaluation diente formativen Zwecken und stellte eine Querschnittsbetrachtung dar.
Evaluation der Höheren Fachschule Pflege am Careum Bildungszentrum Zürich (2007 - 2008)
Gegenstand der Evaluation, die im Sommer 2007 startete, ist der Bildungsgang Höhere Fachschule Pflege am Careum Bildungszentrum (CBZ). Im Rahmen der Evaluation sollen die Stärken und Herausforderungen des Bildungsgangs erhoben sowie Massnahmen zur Weiterentwicklung des Bildungsgangs Höhere Fachschule Pflege am CBZ geleistet werden. Die Evaluation diente formativen Zwecken und stellte eine Querschnittsbetrachtung dar.
Evaluation des Problem basierten Modell-Curriculums Höhere Fachschule Pflege in der Umsetzung an der Höheren Fachschule Pflege am Berufs- und Weiterbildungszentrum für Gesundheitsberufe St. Gallen (BZGS) (2004 - 2008)
Die Höhere Fachschule Pflege am Berufs- und Weiterbildungszentrum für Gesundheitsberufe St. Gallen (BZGS) implementierte als erste Höhere Fachschule Pflege das Modell-Curriculum Pflegefachfrau/-mann HF, das die Fachstelle Careum nach den Grundsätzen des Problem basierten Lernens entwickelt hat. Gegenstand des Projekts, das im Herbst 2004 gestartet ist, ist die Evaluation dieses Problem basierten Modell-Curriculums Pflegefachfrau/-mann HF der Fachstelle Careum in seiner Umsetzung an der Höheren Fachschule Pflege am BZGS St. Gallen. Die Evaluation konzentrierte sich dabei auf den konzeptuellen Rahmen, der durch entsprechende Leitziele vorgegeben war, und die Ausbildungsstruktur, welche die Ausbildung in thematische schulische Ausbildungsblöcke und in berufspraktische Ausbildungsphasen gliederte.
Die Evaluation der Pilot-Ausbildung in St. Gallen diente primär formativen Zwecken, d. h. sie sollte einerseits dazu beitragen, die Implementation des Problem basierten Modell-Curriculums in St. Gallen zu optimieren, und andererseits sollten gleichzeitig die Grundlagen erarbeitet werden, um die Implementation des Problem basierten Modell-Curriculums an anderen Schulen optimal unterstützen zu können.